Seehofer: auf zum letzten Gefecht?

Der bajuwarische Kleinkönig legt noch mal  nach. Er konnte wohl nicht ertragen, dass der Wiederantritt von Merkel ein  gelungener Auftritt war. Souverän, unpretentiös, sachlich und überzeugend. Sein Ego hat ihm erneut verleitet, ein wenig nachzutreten.

Die finstere Drohung an die Geschwister von der CDU, gegebenenfalls nicht in eine Regierungskoalition einzutreten, kann nicht ernst genommen werden. Entsprechend war das verhaltene Presseecho. In der Vergangenheit wäre so etwas ein Aufreger gewesen. Angela Merkel wird es kaum erschrecken.

Wenn man ein solches Szenario zu Ende denkt, kommt man sehr schnell darauf, dass es faktisch undurchführbar ist.  Egal, ob eine Nichtbeteiligung der CSU an einer möglichen Regierungsbeteiligung oder dem Fernbleiben einer Fortsetzung der großen Koalition oder gar die Verhinderung einer Regierungsbildung überhaupt – keine dieser Varianten würde die CSU durchhalten. Abgesehen davon, dass  ohne Kenntnis des Wahlergebnisses durch markige Erklärungen Koalitionsbildung noch schwieriger werdeien. Spanische Verhältnisse? Speziell die bürgerlichen Wähler würden das nicht verstehen.

Ein Gedanke zu „Seehofer: auf zum letzten Gefecht?

  1. Horst Seehofer sitzt im schwarzen Sessel am Glastisch seines Chefzimmers in der Parteizentrale, mit Blick auf die D mmerung im M nchner Norden. Wir reden mit dem CSU-Chef und Ministerpr sidenten ber den Krach mit Merkel, die Pr sidenten-K r, die Zukunft der Zuwanderung und den Erbfolgestreit in der CSU, der vielen Parteifreunden auf den Senkel geht.

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