Ist Martin Schulz politisch verfolgt?

Aufregung bei der SPD. Ihr Kanzlerkandidat wird kritisiert. Ein Sakrileg?
Umfragen sind noch keine Bundestagsmehrheiten. Kampfpapiere sind überflüssig. Der Kandidat Schulz wird schnell wieder landen. Wir vertrauen da auf sein nachgewiesenes Unvermögen. In Europa hat er jedenfalls keine verwertbaren Ergebnisse vorzuweisen. Das wird er noch deutlich machen. Im Augenblick lebt er davon, dass die Medien glücklich sind, dass die SPD einmal Nachrichten produziert, wenn auch nur eine schwache Personalie. Da kam ja jahrelang nichts relevantes. Das wird sich im Tagesgeschäft abschleifen. Aufgabe der Union währe es, jetzt mit dem Pfund zu wuchern, das sie mit Frau Merkel hat. Dieser Fels in der Brandung der diversen Krisen scheint mir alternativlos. Hat sogar Seehofer verstanden, wenn auch etwas spät. Die Empfindlichkeit der SPD ist gespielt. Es ist eine alte Masche der Sozis, Kritik an einen der ihren als staatsfeindlich zu kennzeichnen. Hat  beim heiligen Willy B.noch funktioniert. Bei dem Mann aus Würselen wirkt es albern

In einem Blog der FAZ

 

machen sich einige Leute Sorgen um Angienet.de . Und um die Geographie im Kreis Mettmann. Wir sind entsetzt, dass unsere „Tarnung“ aufgeflogen ist: Wir haben uns wohl zu wenig Mühe damit gegeben
Sehen  sie selbst:

Die Welt des D.A.
Ist eine ganz schreckliche. Und er hat ja so recht. Er ist gezwungen in diesem entsetzlichen Bayern zu leben, gefesselt an seine Immobilien. Das ist für sich genommen schon ein schweres Schicksal. Und dann diese von spätinquisitorischen Katholiken überschattete Kindheit! Aber trotzdem dankt er unserem Herrgott, dass er von dort stammt. Weil diese Hölle ja nicht so heiss brennt wie in NRW oder gar Berlin. Je weiter vom Chiemsee die betrachtete Welt entfernt ist, umso schlimmer wird es. Wegen der Linken und den Frauen. Und es ist richtig: der Feind ist links und eine Frau. Und ganz furchtbar: Angela. Verwunderlich ist eigentlich nur, dass dieses mängelbehaftete Gemeinwesen immer noch irgendwie funktioniert. Sogar in Bayern! Dass dürfte es doch gar nicht. Aber in Wahrheit liebt der romantische Heimatdichter Alfons Bayern über jedes Maß. Deswegen grantelt er auch so gerne darüber. Liebe Grüße aus dem Neandertal.

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Richtlinien für Lesermeinungen

  • Fühlen Sie sich schlau, wenn Sie sowas schreiben? In Bayern nennt man das nur unhöflich.

  • angienet?
    „Warum AngieNET? Wer steckt dahinter?“ titeln Sie in Ihrem Blog, beantworten die Frage aber nicht wirklich.
    Impressum fehlt auch. Nur so als Hinweis: mit dieser Unterlassung riskieren Sie eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung.

    Angeblich steckt hinter der FAZ stets ein kluger Kopf.
    Da stellt sich unwillkürlich die Frage, was hinter angienet steckt.

  • Peter Keul
    Das ist nur Peter Keul aus Hilden, der hinter „angienet.de“ steckt. Hilden liegt zwischen Düsseldorf und Wuppertal, 10 km südlich des Neandertales, welches zu Erkrath und Mettmann gehört, nicht aber zu Hilden. angienet.de ist eine Art Fan-Blog für Angela Merkel, gehostet von Hofstade Datentechnik in Forstern und das liegt in Bayern, östlich von München, im Landkreis Erding, etwa 20 km neben dem Beginn des Chiemgaus. Erster Beitrag: 10.11.2016. Letzter: 10.12.2016. 19 Kurztexte in dieser Zeit, alle von Peter Keul und alle zu Ehren unserer hochverehrten Frau Chefin, zusätzlich 4 Kommentare von Lesern des Blogs.

  • Ich bin natürlich nicht schlau
    uhabe nur 8 Jahre Volksschule und bin mit 4 Schwestern in NRW un einer Arbeiterfamilie aufgewachsen. Alle hatten ehrliche Berufe und sind jetzt Anhänger von Angela Merkel. Uns geht es gut. Ohne Reichtum. Wenn mein Text unhöflich ist, weiß ich nicht, was höflich ist. (Bildungsfern) Und Herr Redder, ich schreibe immer unter meinem Klarnamen. folglich haben Sie mich ja auch gefunden, wie alle anderen auch-

  • Deswegen oder trotzdem?
    Peter Keul – 11. Februar 2017 um 16:26 Uhr … sind jetzt Anhänger von Angela Merkel. Uns geht es gut. … – Trotzdem, meine ich, nicht deswegen. Gruß!

 

Aus gegebener Veranlassung…

Es gibt Mitmenschen, die unserer Blog so aufregt, dass sie sich in einer Sprache dazu äußern, die jeden Anstand, Emphatie und seriöse Argumentation mit Füßen tritt. Für diese Leute gibt es hinreichend Plattformen, wo diese Fäkalien abgeladen werden können. Wir finden es aber fast erheiternd, dass Verleumdungen, Beleidigungen und übelste Nachrede von solchen Mitbürgern auch noch als demokratisches Grundrecht betrachtet werden. Angienet erlaubt sich, dies völlig anders zu sehen. Wir scheuen keine Kontroverse, wenn sie zivilisiert abläuft. Genau da verläuft unsere Schmerzgrenze.

Absurder gehts nimmer

In vielen Foren liest man täglich neue Hinweise auf die „DDR“ Vergangenheit der Bundeskanzlerin und daraus abzuleitende Verdächtigungen. Ihre Politik mag man ja für gut oder schlecht halten.

Aber Angela Merkel ist bis heute noch nie mit einer relevanten juristisch oder moralisch anstößigen Verfehlung erwischt worden. Und das ist mindestens erstaunlich. Erstens weil kein Mensch ohne Sünde ist. Und zweitens: weil mit Sicherheit seit 1989 akribisch danach gesucht wird. Ohne brauchbares Ergebnis für die Merkelhassser. Wenn da was zu finden wäre, hätte man es gefunden. Und sicher genussvoll veröffentlicht. Für mich ein ziemlich eindeutiger Beweis für ihre Integrität. Und eine wichtige Qualifikation fürs hohe Amt. Ich verstehe bis heute nicht, wie so diese offenkundig üble und rassistische Nachrede nicht im Anstandsfilter z.B. der FAZ hängen bleibt.

Die Welt geht so bald nicht unter…

  1. Nicht wegen Trump oder Brexit, oder Hofer auch nicht wegen der AFD. Aber sicher wird sie dadurch auch nicht besser. Und die Idee, „die da oben“ zu bestrafen, indem man Chaoten wählt, befördert kein sinnvolles Ziel. Vielmehr scheint mir dies eine spezielle Form der Selbstbestrafung. Wofür? Weil es uns, gemessen am Weltmaßstab zu gut geht? Ich persönlich wähle schon seit 40 Jahren immer nur das kleinere Übel. Mehr kann man nicht erhoffen. Weil wir es mit Menschen zu tun haben. Und dieses Spitzenprodukt der Evolution ist nun mal weit davon entfernt, vollkommen zu sein. Es ist völlig irrational zu vermuten, Politiker wären selbstlose Heilige, Verkünder reiner Lehren oder auch nur lupenreine Demokraten. Wenn es solche gäbe, hätte ich Angst vor ihnen. Wir Christen haben es da einfach: Wir wissen: das Paradies wird sich im Hier und Jetzt nicht realisieren lassen. das haben wir den Soziialisten und den Faschisten voraus. Mir geht es als Kleinrentner ganz gut mit Angela Merkel und sogar mit Siegfried Gabriel. Die machen das, was sie drauf haben. Und ganz sicher ist, es könnte auch schlechter werden. Wir verlieren derzeit etwas wichtiges: den Minimalkonsenz der Deutschland so erfolgreich gemacht hat.

Neues von Horsti

Horst Seehofer: „Erfreuliche Entwicklung?“

In der Bildzeitung dreht der CSU-Vorsitzende eine neue Pirouette im Umgang mit der Schwesterpartei. Seine unfassbare Eitelkeit treibt ihn an, eine immer seltsamere Strategie zu verfolgen. Heute ist Moderates angesagt. Er versteigt sich dazu, Haltungsnoten zu vergeben. Die CDU hätte eine „erfreuliche Entwicklung“ gemacht. Das ist mindestens so kontraproduktiv wie die vorherigen Drohungen.

Es ist Seehofer zu wünschen, dass er sich beim Zurückrudern nicht noch mehr versteuert. Denn sein Problem ist, dass ein Teil seiner krachledernen Anhänger seine Reden ernst nimmt. Und unerfüllbare Hoffnungen in diesen weckt. Er sollte wissen, dass er nicht liefern kann, riskiert er, dass am Ende nur Enttäuschung bei der Klientel steht.

Das Lager zu schwächen ist wenig intelligent. Vor allem dann, wenn es eine inkompatible Konkurrenz von Rechts gibt, ist die Verwirrung der Wählerschaft ein schlimmer Fehler. Die Union ist immer noch die stärkste Kraft. Es wird auch kaum möglich sein, eine Regierung ohne sie zu bilden. Mehrheiten ohne Koalitionspartner sind auch unwahrscheinlich. Also wird es weiterhin Kompromisse geben müssen.

Dies ist auch aus konservativ/bürgerlicher Sicht durchaus verschmerzbar. Die deutsche Linke ist nachhaltig zersplittert und mit sich selbst beschäftigt. Sie hat nicht wirklich die Kraft, einer turmhoch überlegenen Angela Merkel nennenswerte Zugeständnisse abzutrotzen. Und frühere Strahlkraft der Konzepte von Sozialdemokratisch bis Postkommunistisch ist nur noch ein sanftes Glimmen.

Die Union sollte sich die Option erhalten, nach einer Wahl in aller Gelassenheit die Partnerwahl zu betreiben.

Seehofer: auf zum letzten Gefecht?

Der bajuwarische Kleinkönig legt noch mal  nach. Er konnte wohl nicht ertragen, dass der Wiederantritt von Merkel ein  gelungener Auftritt war. Souverän, unpretentiös, sachlich und überzeugend. Sein Ego hat ihm erneut verleitet, ein wenig nachzutreten.

Die finstere Drohung an die Geschwister von der CDU, gegebenenfalls nicht in eine Regierungskoalition einzutreten, kann nicht ernst genommen werden. Entsprechend war das verhaltene Presseecho. In der Vergangenheit wäre so etwas ein Aufreger gewesen. Angela Merkel wird es kaum erschrecken.

Wenn man ein solches Szenario zu Ende denkt, kommt man sehr schnell darauf, dass es faktisch undurchführbar ist.  Egal, ob eine Nichtbeteiligung der CSU an einer möglichen Regierungsbeteiligung oder dem Fernbleiben einer Fortsetzung der großen Koalition oder gar die Verhinderung einer Regierungsbildung überhaupt – keine dieser Varianten würde die CSU durchhalten. Abgesehen davon, dass  ohne Kenntnis des Wahlergebnisses durch markige Erklärungen Koalitionsbildung noch schwieriger werdeien. Spanische Verhältnisse? Speziell die bürgerlichen Wähler würden das nicht verstehen.

 FAZ:  SPD-Kanzlerkandidatur:

Umfrage: Schulz hätte größere Chance als Gabriel?

Sollte Martin Schulz Kanzlerkandidat der SPD werden, wäre er nach Ansicht einer Mehrheit gefährlicher für Amtsinhaberin Angela Merkel als der SPD-Chef Sigmar Gabriel. Soweit die FAZ.

Es ist wohl hoch modisch geworden, jeden Tag neue Umfragen zur Gefühlswelt der Wähler zu veröffentlichen. Im Hinterkopf sollte man dabei behalten, dass die Institute ihre Tätigkeit verkaufen wollen/müssen. Die Fragestellungen werden dabei immer konstruierter. Die Vermutung, Schulz wäre ein Hoffnungsträger wird durch diese zweifelhafte Demoskopie nicht belegt. Schon gar nicht, dass der Kandidat „gefährlicher“ für Merkel als Gabriel wäre.

Belegt wird nur die Tatsache, dass sehr viele Menschen zu glauben scheinen, dass jedes Personal besser sei, als das, was wir derzeit haben. Dieser Reflex führt zu den spontanen Antworten der Befragten. Die Annahme, daraus resultiere unmittelbar eine Wahlentscheidung, ist nicht plausibel. Die Meldungen könnten aber Trends verstärken, weil die Tendenz besteht, dass Menschen auf den vermeintlich fahrenden Zug aufspringen.

Gabriel trifft der Blitz, ähnlich wie Merkel, weil er seit Jahren die Hauptlast der Verantwortung trägt. Schulz hat derzeit den Vorteil, dass er bisher nur eingeschränkt wahrgenommen wurde. Das würde sich in einem langen Wahlkampf sicher ändern. Man kann sich bei ihm einigermaßen darauf verlassen, dass er viele inhaltsarme Statements abgibt, die den Effekt des neuen Besens schnell verbraucht.

Angie will weiter machen

Angela Merkel gebührt Dank

dafür, dass sie sich diesem Sch…job noch mal zumuten lässt. Die vielen lauten Klagen in diesem Land haben oft den Inhalt, dass Merkel es versäumt habe, den Himmel auf deutschem Boden zu realisieren. Was ja einige ihrer Vorgänger angeblich geleistet haben sollen. Ich kann mich daran allerdings nicht erinnern. Dem Wunsch nach dem Ende der Merkel-Zeit und den langen Mängellisten fehlen durchsetzbare und vor allem brauchbare Alternativen. Personell und inhaltlich. Die Deutschen lieben ihrer Versorgungsstaat. Und wer sich all zu weit davon e ntfernt wird nicht lange im Amt bleiben. Es ist Realitität, dass es den allermeisten bei uns objektiv recht gut geht. Kein Zufall, dass so viele Menschen aus aller Welt sich eine Zukunft in D vorstellen können.

Reisen erweitert den Horizont. Wer in der Welt unterwegs ist, kann sehr häufig anschaulich erleben, welche man Privilegien hat, wenn man in D leben darf. Mir fällt es schwer, die depressive Stimmung in diesem Land zu begreifen. Unglaublich viele baden geradezu in Zukunftsängsten und leiden schon mal im Voraus. In meinem hohen Alter habe ich schon einige vorhergesagte Weltuntergänge überlebt. Die hochbezahlten Zukunftsforscher vom Club of Rome haben uns 1960 erzählt, das wir schon seit 1990 kein Benzin mehr haben. Eigentlich haben wir auch keine Bäume mehr. Den Jahrtausendwechsel habe ich auch relativ unbeschädigt überlebt. Die Liste ist sicher unvollständig. Natürlich gibt es Risiken. Und es ist sinnvoll sie tunlichst zu vermeiden. Aber an nichts anderes mehr als an kommende Katastrophen zu denken macht nur unglücklich.

Ein israelischer Minister hat neulich die jungen Menschen aufgefordert, im Land zu bleiben. Und speziell das Phänomen angesprochen, dass eine signifikante Menge dort nach Jobs in D sucht. Vor allem in Berlin.

Wie gesagt, ich reise viel und gerne. Aber nur mit dem Wissen, dass ich immer wieder nach Hause kommen kann. Und da  verbinde ich Angela Merkel mit positiven Gedanken

Es wäre verwunderlich

Wenn die SPD mit dem Zocker Schulz in den Wahlkampf geht. Null Charisma, keine wirkliche Botschaft. Mir Sicherheit ein Abstieg nach Müntefering, Steinbrück und Gabriel.. Die Würdelosigkeit mit der er eine scheinbar gute Gelegenheit zu nutzen versucht ist erschreckend. Und das Junktim: Ich werde nur Aussenminister wenn ich auch Kanzlerkandidat werde, ist der vorläufige Tiefpunkt dieser Scharade.Wobei ein Außenminister Schulz auch eine Fehlbesetzung wäre.